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Taufpaten Ihres Babys  
  sind sind auf der Seite Taufe / Paten  
     
 
 
 
       
 
 
       
  Taufpate in der katholischen Kirche

Der Taufpate soll dem Täufling beistehen, ihn auf dem Weg zur Taufe begleiten und mit dafür Verantwortung tragen, dass der Täufling seinen Glauben kennenlernen, erfahren und leben kann. Die Erziehungsberechtigten, also meist die Eltern, wählen den Paten aus. Die Patenschaft in der katholischen Kirche endet nicht.

Voraussetzungen:
- Katholiken ab 16 Jahre
- Firmung
 
 
   
   
   
   
   
   
     
  Taufpate in der evangelischen Kirche

Der Taufpate trägt das Kind zur Taufe, legt für den Täufling das Bekenntnis ab und vollzieht die Entsagung vom Bösen. Der Pate steht den Eltern bei der religiösen Erziehung zur Seite. Eine Taufe ist auch ohne Taufpaten gültig, es ist jedoch bei Kindern unter 14 Jahren üblich, mindestens 2 Paten zu bestimmen. Die Patenschaft in der evangelischen Kirche endet formal nach der Konfirmation. Patenschaften werden in das Stammbuch der Familie eingetragen und können später nicht mehr gelöscht werden, es können aber neue Paten hinzugefügt werden. Es ist möglich ein bis vier Paten zu benennen.

Voraussetzungen:
- mindestens 1 Pate sollte die gleiche Konfession haben wie der Täufling
- Zugehörigkeit zu einer christlichen Kirche
- Konfirmation
- Patenschein, wenn der Pate nicht der Gemeinde angehört, bei der die Taufe
vollzogen wird (der Patenschein wird vom Wohnortpfarramt ausgestellt)

Aufgaben eines Paten

Ein Pate hat verschiedene Aufgaben. Eine Aufgabe ist es, dem Täufling in menschlichen und religiösen Fragen zur Seite zu stehen. Eine weitere ist es, die Eltern bei der religiösen Erziehung zu unterstützen. Während der Taufe kann der Pate den Täufling tragen, er kann die Taufkerze halten oder den Taufgottesdienst aktiv mitgestalten. Der Taufpate kann zum Beispiel in Absprache mit dem Pastor / Pfarrer eine Fürbitte vorlesen. Die Taufkerze oder die Fürbitte, in einem hübschen Rahmen, sind auch schöne Geschenke zur Taufe. Später kann der Pate dem Täufling die erste Kinderbibel schenken und daraus vorlesen.

Der Taufpate soll für den Täufling da sein und ein offenes Ohr für ihn haben. Er soll ein erwachsener Freund sein, den man alles fragen kann und der ehrlich seine Meinung sagt.

Die Eltern sollten sich gut überlegen, wen sie sich als Paten für ihr Kind wünschen. Und man sollte sich gut überlegen, ob man die Patenschaft annehmen möchte / kann. Vielleicht können Eltern und Paten vor der Taufe mit dem Pastor über die Aufgaben eines Paten sprechen. Oft werden Geschwister gebeten, die Patenschaft zu übernehmen, da diese besonders eng mit der Familie verbunden sind. Aber auch Freunde können von außen neue Aspekte mit in das Leben des Täuflings einbringen.

Früher hatten Taufpaten beim Tod der Eltern eine Fürsorgepflicht für das Kind.

Heute ist das nicht mehr üblich. Wenn es dennoch gewünscht wird, muss ein notariell beglaubigtes Testament verfasst werden. So etwas sollte aber auf jeden Fall mit den Paten abgesprochen werden.